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Einblick

Die zweite CONNECT von KBHT

Rück- und Ausblick in bewegten Zeiten

Wir würden gerne über den Spätsommer sprechen und auf den Familienurlaub zurückblicken, bevor es auf die letzten Monate des Geschäftsjahres zugeht, aber noch ist die wirtschaftliche Situation aufgrund der Pandemie angespannt.

Aber kein Grund, nur schwarzzusehen, denn wir können auch viel Positives berichten: Die Bundesregierung unterstützt die Wirtschaft mit Subventionspaketen in Milliardenhöhe, viele Unternehmen finden kreative Wege, die Krise zu meistern, und auch Behörden gehen mit der Situation kulant um – die Finanzverwaltung NRW kommt betroffenen Unternehmen auf Antrag mit Steuerstundungen und Herabsetzung der Vorauszahlungen entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum großzügig aus. Und wir sprechen auch über die Digitalisierung, die dank Homeoffice in der aktuellen Situation noch rasanter an Wichtigkeit gewonnen hat.

Volkher Schlegel

Steuerberater, Managing Partner

Sie können CONNECT hier als PDF downloaden oder online weiterlesen.

Inhalte dieser Ausgabe

Nur ein gesundes Wachstum führt zu nachhaltiger Stärke

KBHT-Gründer Michael Kalus über Entwicklung und Generationswechsel bei KBHT

Die digitale Transformation von Mandanten

Ein Interview mit Thorsten Schellenberg und Tobias Baum

So einfach läuft die Umstellung auf digitale Buchhaltung

Checkliste zur Digitalisierung des Rechnungswesens

Aktuelles

Neues und Wissenswertes von KBHT

Umsatzsteuer ist Unternehmersteuer

Deshalb Umsatzsteuer-Prozesse immer wieder überprüfen

Stimmen unserer KBHT-Partner

Diesmal: André Berger und Stefanie Graf

INTERN

„Nur ein gesundes Wachstum führt zu nachhaltiger Stärke“

Michael Kalus,  Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Liebe Leserinnen und Leser,
als ich im Jahr 1991 KBHT mit einem weiteren Partner und zwei Mitarbeitern gegründet habe, war es kaum vorstellbar, dass wir drei Jahrzehnte später eine Unternehmensgruppe mit annähernd 200 Mitarbeitern sein würden.

Dieses außergewöhnliche Wachstum verdanken wir zum einen dem großen Engagement und der hohen Leistungsbereitschaft der bei uns tätigen Mitarbeiter und Partner; zum anderen der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Mandanten, die durch ihre freundlichen Weiterempfehlungen von KBHT einen großen Anteil an unserer Entwicklung hatten und haben.

Auch unsere interne Organisation haben wir von Anfang an so ausgerichtet, dass wir gesund wachsen konnten. Dazu gehörte auch, dass die Zahl der Partner kontinuierlich angestiegen ist. Heute haben wir allein in Neuss zwölf Partnerinnen und Partner, dazu kommen in den anderen Standorten weitere acht Partner. Die neuen Partner kamen dabei zum Teil von anderen Beratungsgesellschaften, ein Großteil rekrutierte sich aber aus verdienten Mitarbeitern, die in die Partnerschaft aufgenommen wurden.

Alle Partner bearbeiten die fachlichen Aufgaben, für die sie sich besonders qualifizieren konnten. Bereits vor längerer Zeit wurde entschieden, dass die daneben notwendige operative Geschäftsleitung klar definierten Partnern vorbehalten bleibt, um schnell entscheiden und das Unternehmen zielgerichtet führen zu können.

Da die älteren Partner ein großes Interesse daran hatten, dass KBHT im Interesse der Mandanten und Mitarbeiter ein langfristig wachsendes Unternehmen sein sollte, haben wir rechtzeitig jüngere Partner dazugenommen, die unser fachliches Know-how ergänzt haben. Außerdem war uns schon früh klar, dass es der Megatrend zur IT und zur Digitalisierung in unserer Branche erfordert, dass wir jüngere Partner in verantwortungsvollen Positionen brauchen.

Das seit vielen Jahren unter anderem aus Thomas Schnettler und Michael Kalus bestehende operative Geschäftsleitungsteam der Partner („Managing Partner“ genannt) wurde bereits vor einiger Zeit um Dr. Martin Heyes und Volkher Schlegel als Vertreter der jüngeren Partner ergänzt. Ende 2019 haben diese beiden die operative Geschäftsleitung der KBHT-Gruppe allein übernommen. Thomas Schnettler und Michael Kalus sind in den Partner-Beirat gewechselt, wo sie die Geschicke von KBHT weiter mitgestalten.

Als Gründer von KBHT freue ich mich, dass unsere rechtzeitige Planung mit jüngeren Partnerinnen und Partnern so reibungslos und erfolgreich umgesetzt werden konnte. Auch künftig werden wir weitere jüngere Partnerinnen und Partner aufnehmen, die gemeinsam mit den bisherigen Partnern für eine erfolgreiche Zukunft von KBHT stehen werden. Abschließend hoffe ich, noch viele Jahre gemeinsam mit den Partnerkollegen und Mitarbeitern für unsere Mandanten tätig sein zu können

Digitalisierung

Die digitale Transformation von Mandanten – ein Interview mit Thorsten Schellenberg und Tobias Baum

In vielen Unternehmen wächst das Bewusstsein dafür, dass sich beim Thema „Digitalisierung“ etwas ändern muss. Gleichzeitig halten sich laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) 58 % der deutschen Unternehmen für Nachzügler oder für völlig abgehängt. Das wollen wir ändern helfen.

Herr Schellenberg, wo stehen wir in Deutschland beim Thema „digitale Transformation“ und „Online-Buchhaltung“?

Schellenberg: Viele unserer Mandanten kennen den Prozess der Buchhaltung seit Jahren und scheuen sich, die bekannte und erprobte Vorgehensweise zu verändern – die zeitintensiven Routinen der alten analogen Buchhaltung werden zwar als lästig und für das eigentliche Kerngeschäft als Ballast empfunden, aber „Never change a running system!“ ist da oft die Devise.

Wie begegnen Sie diesen Bedenken, Herr Baum?

Baum: Die Angst vor den Risiken einer Umstellung können wir den Mandanten schnell nehmen – schließlich verfügt KBHT hier über sehr viel Erfahrung! Außerdem mache ich unseren Mandanten die Vorteile klar: Gerade, weil die Prozesse bei vielen Unternehmen noch nicht digitalisiert sind, ist eine Umstellung jetzt noch ein echter Wettbewerbsvorteil.

Was ist das Neue an digitaler Buchhaltung?

Schellenberg: Einfach gesagt: Sie spart unglaublich viel Zeit und Ressourcen, sie eröffnet ganz neue Möglichkeiten und führt zu einer deutlichen Entlastung. Die digitale Transformation hilft Unternehmen dabei, die alte analoge Buchhaltung mit ihren zeitintensiven Routinen durch einen neuen schlanken Prozess abzulösen.

Und worin bestehen die Vorteile genau?

Baum: Bloße Verwaltungsaufgaben wie das Sammeln, Archivieren und Sortieren von Belegen sowie der Versand oder die monatlichen Fahrten zum Steuerberater entfallen. An ihre Stelle tritt ein effizienterer Arbeitsprozess, der schnell von der Hand geht: Digital verfügbare Belege können direkt archiviert und versendet werden; Papierbelege können einzeln oder gesammelt gescannt und digitalisiert werden. Damit ist die Arbeit getan, alle weiteren Schritte übernehmen wir dann für Sie! Digitale Prozesse sind ein echter Mehrwert, wie die letzten Monate eindrucksvoll bewiesen haben. Viele Auswirkungen der COVID-19-Pandemie konnten relativ unbeschadet durch das digitale Arbeiten im Homeoffice kompensiert werden, was sich im Vergleich zum analogen Prozess als Riesenwettbewerbsvorteil erwiesen hat.

Sehen Sie noch weiteres Potenzial?

Schellenberg: Ja, denn die Umstellung schafft nicht nur neue Kapazitäten für das Tagesgeschäft, sondern eröffnet gleichzeitig viele weitere Möglichkeiten der Digitalisierung: automatisches Forderungsmanagement, straffe Mahnverfahren, stets aktuelle Offene-Posten-Listen oder betriebswirtschaftliche Auswertungen auf Knopfdruck. Ein Überblick über den Status des Unternehmens in Echtzeit – wichtig, um jederzeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Und was sagen die Mandanten dazu?

Baum: Zunächst einmal ernten wir viel Lob dafür, wie professionell und unkompliziert die Umstellung mit uns als Partner funktioniert. Dann sind die meisten auch positiv überrascht, wie einfach, schnell und effektiv die digitale Buchhaltung ist. Auch wenn sie anfangs skeptisch waren, danken uns viele Unternehmer im Nachhinein dafür, dass wir sie überzeugt haben und ihr Unternehmen mit diesem Schritt deutlich zukunftsfähiger aufgestellt ist. Mandanten, die bei der Buchhaltung schon etwas länger digital mit uns zusammenarbeiten, fragen dann oft auch nach weiteren digitalen Lösungen für Lohn, Mahnwesen, Nachfolge oder ganz andere Bereiche. So gesehen ist die Buchhaltung für viele Unternehmen der Einstieg in die digitale Welt und schon nach kürzester Zeit nicht mehr wegzudenken.

Wie wirkt sich die Umstellung auf das Verhältnis zum Mandanten aus?

Schellenberg: Wir hören immer wieder die Befürchtung, dass durch die Umstellung das Verhältnis anonymer, unpersönlicher werden könnte – das Gegenteil ist der Fall: Es bleibt viel mehr Zeit für einen intensiven und persönlichen Austausch. Wenn unsere Mandanten erst einmal auf die effizienten digitalen Prozesse umgestellt haben, merken sie schnell, dass wir viel mehr Zeit haben, um über andere Dinge zu sprechen, die den Erfolg des Betriebs langfristig sichern. Und auch das kann für das Unternehmen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein.

Welches ist das Feature, das Mandanten sofort überzeugt?

Baum: Spätestens wenn mal wieder ein Beleg gesucht werden muss, lernen unsere Mandanten schnell die Vorteile eines digitalen Archivs mit Stichwortsuche zu schätzen.

Worin besteht der Vorteil, die Umstellung mit KBHT durchzuführen?

Schellenberg: Wir bieten einen kompletten Service an – von der Planung über die eigentliche Umstellung bis hin zur Mitarbeiterschulung und Support. Wir garantieren reibungslose Abläufe vor, während und nach der Umstellung. Unsere Mandanten hängen keinen Moment in der Luft und können sich auf unsere Kompetenz und Erfahrung verlassen.

Leitfaden

So einfach läuft die Umstellung auf digitale Buchhaltung

In einem persönlichen Gespräch beraten wir unsere Mandanten und stellen mit ihnen einen individuellen Plan zur Umstellung auf.

Ein KBHT-Mitarbeiter installiert die nötige Software zur Zusammenarbeit vor Ort. Die gängigste Lösung ist DATEV Unternehmen online.

Wir schulen Mitarbeiter vor Ort und zeigen, wie man alle nötigen Funktionen des Programms bedient. Wir erklären die Arbeitsprozesse, erläutern Ihre Aufgaben und beantworten offene Fragen.

Bei Fragen oder Schwierigkeiten ist während der Arbeitszeit ein fester Ansprechpartner immer erreichbar. Wir unterstützen Mandanten bei der Umsetzung der Prozesse in ihren Betrieben und geben auch proaktiv Hinweise, die unsere Zusammenarbeit verbessern.

Die digitale Buchhaltung ist ein perfekter Testballon zur Umsetzung digitaler Prozesse. Doch dank der Mischung aus modernster Software und digitaler Expertise in unserem Haus können wir noch viel mehr bewegen. Mit Lohnbuchhaltung, Mahnwesen und digitaler Notfallakte sind nur einige der Möglichkeiten genannt.

Mandantenporträt Kokon Verpackung GmbH

Digitalisierung ist keine Option, sondern ein Erfolgsfaktor

Die Digitalisierung bietet unabhängig von Geschäftsfeld und Mitarbeiteranzahl ein erhebliches Potenzial, um bestehende und wiederkehrende Geschäftsabläufe zu automatisieren. Wir haben unseren Mandanten, die KOKON Verpackung GmbH aus Mönchengladbach, bei der Digitalisierung des Rechnungswesens unterstützt. KOKON ist mit 30 Jahren Erfahrung ein kompetenter Partner für Holzpackmittel, Verpackungs- und Industriedienstleistungen in der Region.

Eine erfolgreiche Digitalisierung erfordert zuallererst eine fachübergreifende Dokumentation der Geschäftsabläufe und IT-Systeme einschließlich der Schnittstellen zur Übernahme der Mandantendaten. Die IST-Aufnahme kann durch qualifizierte Mitarbeiter oder einen externen Dienstleister erfolgen. Nach der Analyse werden die optimierten Geschäftsabläufe schrittweise in digitale Prozesse umgesetzt.

Mit verschiedenen Anwendungen stellen wir unserem Mandanten KOKON mit DATEV Unternehmen online eine sichere und flexible Cloud-Plattform zum Informationsaustausch bei der Auftragsabwicklung zur Verfügung. Konkrete Möglichkeiten im Rechnungswesen sind zum Beispiel die Bearbeitung und Archivierung von elektronischen Belegen, die elektronische Belegübergabe, automatisierte Buchung und Archivierung. Weiterhin können Zahlungseingänge über elektronische Kontoauszüge von KBHT mit offenen Rechnungen verbucht werden. Die Buchungssätze werden über standardisierte Schnittstellen zwischen dem Rechnungswesen des Mandanten und uns ausgetauscht. Der Einsatz von Cloud-Lösungen ist mit vielen Vorteilen verbunden; geringe Einstiegskosten durch eine skalierbare IT-Infrastruktur, Prozess- und Datentransparenz in Abhängigkeit von Nutzerberechtigungen, flexible Arbeitsplatzgestaltung und Datensicherheit.

Digitalisierungsmaßnahmen führen in allen Unternehmen mit schlankeren, operativen Prozessen zu Wettbewerbsvorteilen und ermöglichen eine fokussierte Ausrichtung der Ressourcen auf das Wesentliche – den Kunden. Das Thema operative Optimierung durch Digitalisierung sollte daher in jedem zukunftsorientierten Unternehmen eine hohe Priorität einnehmen.

„Konsequente Digitalisierung schafft effiziente interne und externe Geschäftsprozesse – und so mehr Zeit für unsere Kernkompetenzen.“ - Dipl.-Ing. M. Sc. Steffen Grösgen,
Gesellschafter-Geschäftsführer, KOKON Verpackung GmbH

Intern

Ein sichtbares Zeichen für Zuverlässigkeit und Beständigkeit

Seit dem 13. Juni 2020 ist unser Firmensitz in Neuss überaus unübersehbar.

Auf dem Dach des zehnstöckigen Bürogebäudes thront weithin sichtbar unser Firmenlogo. Die Größe des KBHT-Schriftzuges beträgt dabei 7,35 m x 2,50 m – die Buchstaben entsprechen einer Office-Schriftgröße von sage und schreibe circa 6.377 Punkt. Nachts erscheint der Schriftzug in einem strahlenden weißen Licht, tagsüber bleibt der kontrastreiche Schriftzug auch unbeleuchtet gut erkennbar, wenn man von Düsseldorf aus in Richtung Büro fährt.

Die neue Dachwerbung wurde mit großem Aufwand durch die Düsseldorfer Firma Lichtwerbefabrik in Zusammenarbeit mit der Kranfirma Wasel installiert. Bedingt durch die Gebäudehöhe von 40 Metern und die hohen Sicherheitsanforderungen, dauerte die Montage gut vier Stunden.

Zusammenarbeit bei KBHT

Auch Führung braucht Förderung

Der effektive Erfolg eines Unternehmens ist direkt abhängig von der Leistung seiner Führungskräfte, die ihr Team motivieren und leiten.

So ist Führung eines der Fokusthemen für uns als wachsendes Unternehmen. Wir setzen auf die Vorbildfunktion unserer führenden Mitarbeiter, die entscheidende Werte vorleben.

Unser KBHT–Führungsleitbild

Unser Führungsleitbild hat unsere Projektgruppe erarbeitet, deren Zusammensetzung das ganze Spektrum unseres Unternehmens repräsentiert – Mitarbeiter diverser Fachbereiche und Qualifikationen und alle Leistungsbereiche vom Steuerfachangestellten bis zum Partner. Wir haben uns drei Kernfragen gestellt: Wie soll Führung bei KBHT sein? Welche Eigenschaften soll eine Führungskraft haben? Durch welche Verhaltensweisen wird die jeweilige Führungseigenschaft untermauert?

Das Ergebnis:

Führungskräfte bei KBHT sind mutig, verhalten sich wertschätzend, unterstützen ihre Mitarbeiter, handeln verlässlich und vorbildlich und denken zukunftsorientiert.

Unser KBHT-Schulungskonzept

Unsere Führungskräfte werden zudem mehrfach jährlich geschult und bewertet – extern sowie in unseren Inhouse-Schulungen in der eigenen KBHT Academy. Im offenen Austausch, unter anderem in Meetings sowie im jährlichen Mitarbeitergespräch, erhalten sie das nötige Feedback, um sich und ihre Führungskompetenzen weiterzuentwickeln.

Aktuelles

Wir unterstützen zwei wichtige Säulen der Gesellschaft: Bildung und Sport

Mens sana in corpore sano: Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper, wusste man schon im alten Rom und hatte erkannt, dass sowohl die geistigen als auch körperlichen Fähigkeiten gepflegt und gefördert werden müssen.

Wir bei KBHT unterstützen die „Partner für Sport und Bildung“, die seit 2013 eine verlässliche Stütze der Sportszene im Rhein-Kreis Neuss sind. Als freiwilliger Zusammenschluss fördern sie gemeinsam mit beteiligten Unternehmen und Institutionen mit ihrem finanziellen, materiellen und ideellen Engagement Nachwuchs-, Leistungs- und Spitzensportler. Sie orientieren sich hierbei an der Maxime, der sportlichen Entwicklung auch berufliche Angebote zur Seite zu stellen. Seit diesem Jahr zählt auch KBHT zu den Unterstützern des gemeinnützigen Vereins.

KBHT-Partner Michael Kalus: „Als Kanzlei, die vor 29 Jahren in Neuss gegründet wurde und somit tief im Rhein-Kreis verwurzelt ist, fühlen wir uns der Region sehr verbunden. Wer im Sport Höchstleistungen vollbringt, genießt unseren größten Respekt und unsere Bewunderung. Es ist für uns daher selbstverständlich, dass wir unseren Teil dazu beitragen, den Spitzensport in der Region zu fördern.

Alle steuerlichen Themen sind für Vereine, gemeinnützige Organisationen oder Non-Profit-Organisationen mit vielen Besonderheiten verbunden. Unsere Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte verfügen über langjährige Erfahrung und Expertise in der Beratung von Mandanten auch in diesem Bereich. Deshalb freuen wir uns, die Partner für Sport und Bildung mit unserem Know-how zu unterstützen.“

KBHT ist ausgezeichnet. Sagen nicht wir, sondern Focus, Handelsblatt und Co

Eigenlob liegt uns fern, wir profilieren uns traditionell lieber über unsere Leistungen und überlassen anderen das Bewerten – das führt dazu, dass uns unsere Mandanten gerne weiterempfehlen.

Nicht ganz ohne Stolz geben wir aber zu, dass die Auszeichnungen der überregionalen Fachmagazine uns erfreuen. Auch Banken, Berufskollegen, Kammern und Finanzverwaltungen wissen unsere Expertise zu schätzen und der internationale Empfehlungsverbund Allinial Global, dem KBHT als führendes deutsches Mitglied angehört, erhält regelmäßig Bestnoten.

So wurde Allinial Global beispielsweise von der Fachredaktion des International Accounting Bulletin, der renommierten und einzigen weltweit erscheinenden Fachzeitschrift der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, zur „Association of the Year 2018“ sowie zur „Rising Star Association of the Year 2019“ gewählt

Umsatzsteuer ist Unternehmersteuer

Deshalb Umsatzsteuer-Prozesse immer wieder überprüfen

Das deutsche Umsatzsteuerrecht hält viele Besonderheiten bereit. „Die detaillierte Sachverhaltsermittlung ist gerade im Bereich des Umsatzsteuerrechts enorm wichtig, da kleine Abweichungen bereits eine große Auswirkung auf das umsatzsteuerliche Ergebnis haben können“, sagt Jan Haßelmann, Steuerberater bei KBHT. Er hat sich zusammen mit KBHT-Partner Bastian Berthold und seinen Kollegen Philipp Berlin und Guido Stassen unter anderem auf die umsatzsteuerliche Beratung von Unternehmen spezialisiert. Alle vier haben ihre steuerliche Karriere in der Finanzverwaltung begonnen und kennen daher auch die Arbeitsweise des Fiskus.

Die Umsatzsteuer wird auch deshalb als Unternehmersteuer bezeichnet, da diese durch den Unternehmer eigenverantwortlich angemeldet und abgeführt wird. Fehler fallen oftmals erst im Rahmen von Betriebsprüfungen viele Jahre später auf. Zwar soll die Umsatzsteuer für den Unternehmer grundsätzlich neutral sein, jedoch kann es sein, dass Unternehmer die Umsatzsteuer nicht von Kunden erstattet bekommen oder korrigierte Eingangsrechnungen erwirken können. Dies kann insbesondere dann vorkommen, wenn der Geschäftspartner zwischenzeitlich insolvent ist oder zivilrechtliche oder steuerliche Verjährung eingetreten ist. Allerdings hat der EuGH zwischenzeitlich entschieden, dass aufgrund des Grundsatzes der Steuerneutralität in bestimmten Fällen der Leistungsempfänger diesen Anspruch unmittelbar gegenüber dem Finanzamt geltend machen kann.

In weiten Teilen ist die Umsatzsteuer sehr formalistisch und erfordert eine umfangreiche Dokumentation. Hier kann das Fehlen von Belegen und Nachweisen schnell zu einer überraschenden Nachzahlung führen. Ein weiterer häufiger Stolperstein im Umsatzsteuerrecht sind unentdeckte umsatzsteuerliche Organschaften. Hierbei kann die Schuldnerschaft für die Umsatzsteuer ungewollt auf ein anderes/verbundenes Unternehmen oder gar eine natürliche Person/Gesellschafter übergehen. Dies kann dazu führen, dass beispielsweise der Gesellschafter für die Umsatzsteuer seiner Gesellschaft aufkommen muss.

Umsatzsteuer-Health-Checks: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Wir bieten in diesem Zusammenhang präventive Umsatzsteuer-Health-Checks an, in denen wir die umsatzsteuerlichen Prozesse – auch aus der Sicht eines Betriebsprüfers – überprüfen und Risikopotenzial frühzeitig aufzeigen können. Außerdem unterstützen wir gerne bei Einzelfragestellungen und der Implementierung eines (umsatz-) steuerlichen Tax Compliance Management Systems. Dieses kann den Unternehmer vor Haftungs-/Rückgriffrisiken schützen.

Die nächsten umsatzsteuerlichen Änderungen stehen durch den Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2020 bereits vor der Tür. Insbesondere zu EU-Liefer- und Leistungsbeziehungen wird es hier einige Anpassungen geben. „Es bleibt also spannend“, kommentiert Philipp Berlin

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Stimmen unserer KBHT-Partner

Stefanie Graf

Steuerberaterin

Die Digitalisierung hat für die Lohnbuchhaltung nur Vorteile: Wir können die Gehaltsabrechnungen den Mitarbeitern online zur Verfügung stellen. Das spart den Arbeitgebern Zeit für die Verteilung und zusätzlich entfallen Porto- sowie Druck- und Kuvertierkosten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ihre Mitarbeiter jederzeit und überall zehn Jahre lang auf die eigenen Gehaltsdokumente, Lohnsteuerbescheinigungen und Sozialversicherungsnachweise zugreifen können. KBHT berät Sie gerne bei der Umstellung.

André Berger

Dipl.-Finanzwirt, Steuerberater

Die befristete Senkung der Umsatzsteuersätze für ein halbes Jahr führt für den Mittelstand zu erheblichem administrativen Aufwand. Insbesondere Gastronomen haben bis zum 01.07.2021 insgesamt dreimal ihre Kassensysteme umzustellen, was jedes Mal über den Systembetreiber geschehen muss. Das kostet Zeit und Nerven, die im Prinzip in keinem Verhältnis zum bisher nur sehr geringen Nutzen der leichten Senkung stehen.